Meine Anti-Bucket-List 2021 - Kanzleiprofiling

Meine Anti-Bucket-List 2021

Anfang des Jahres geht es auf vielen Blogs wieder rund:
Judith Peters von Sympatexter fordert Ihre Community regelmäßig auf, ihre guten Vorsätze in Form einer Bucket-List zu erstellen und als Blog Beiträge zu posten.
Viele folgen Ihrem Ruf und so werden listenweise Dinge aufgezählt, die man entweder in diesem Jahr oder in den nächsten zwei, drei, fünf Jahren oder in seinem restlichen Leben machen möchte. Fragt sich natürlich, wie lange das sein wird und woher die Menschen diese Kenntnis nehmen.


Ich habe beschlossen, nicht nur nicht mitzumachen, sondern stattdessen einen „Anti-Bucket-List“ Beitrag zu schreiben.

100 Punkte und mehr

Bei manchen kommen sage und schreibe mehr als 100 Punkte zusammen, von denen man 50 (!) in dem jeweiligen Jahr umsetzen möchte. Wahnsinn!
Das Aufschreiben und Kundtun soll dabei dem eigenen Commitment dienen. Eine Selbstverpflichtung, damit man sich auch wirklich um diese meist aufregenden oder neuen Vorhaben kümmert. Manche empfehlen sogar, diese Punkte gut sichtbar aufzuhängen. Damit man sich quasi jeden Tag daran erinnert (käme für mich die Küche oder das Bad in Betracht – will ich da eine solche Liste hängen haben? In der Küche finde ich herumliegende Papiere schwierig und im Bad müsste das ja schon eine laminierte Liste sein- auch nicht meine Idealvorstellung von Bad-Innengestaltung).

Anti-Bucket-List 100 Punkte- da mache ich nicht mit

Ich mache da nicht mit

Nicht, weil ich keine Wünsche, Träume oder Ziele hätte. Nicht, weil ich keine neuen Vorhaben habe oder nichts Neues ausprobieren möchte.

Ich mache nicht mit, weil ich genügend Commitments in meinem Leben habe und mich nicht noch mehr unter Druck setzen möchte.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:

Ich mache eine Anti-Bucket-List!

Eine Liste von Dingen, die ich nicht mehr machen möchte und der erste und wichtigste Punkt für mich ist:

Ich setze mich nicht mehr so viel selbst unter Druck!

Ja, jetzt kommen die Hirnforscher wieder um die Ecke und erklären mir zum wiederholten Mal, dass mein Gehirn (Ihres übrigens auch 😉) kein “nein” kennt und ich mich dann wegen des Notierens quasi selbst austrickse. Und damit natürlich dafür sorge, dass erst recht das passiert, was ich eben NICHT will.

Deswegen werde ich das zwar hier aufschreiben aber weder ausdrucken noch nochmal lesen, wenn ich es veröffentlicht habe…

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Oder ich nutze den Supertrick und formuliere die “Nicht-Sätze” in gehirngerechte Aufforderungen um. Also statt wie im obigen Beispiel „Ich setze mich nicht mehr so viel selbst unter Druck“:

Meine Vorhaben plane ich so, dass ich genügend Zeit habe und sie entspannt umsetzen kann.

Doppelter Supertrick

Geschafft und: es fühlt sich auch gleich viel besser an, weil ich so auch direkt weiß, was ich dafür tun kann, damit es eintritt! Doppelter Supertrick sozusagen!

Ich mache mal weiter:

Aus:

Ich möchte nicht mehr so viel arbeiten, dass ich Pausen nötig habe.

Wird:

Neben meinen Arbeitsphasen plane ich aktiv Pausen-Phasen ein, die ich zur geistigen und körperlichen Entspannung und für neue Inspirationen nutze (das Dusch-Phänomen kennen Sie? Sie grübeln den ganzen Tag über einer Lösung und beim Duschen, Bügeln, Spazieren gehen oder was auch immer kommt die Lösung auf einmal wie von selbst.). Schlau, das gleich mit zu planen, oder?

Anti-Bucket-List
Einfach mal Pause planen

Und noch einer:

Montags nehme ich keine Außentermine wahr!

(da komme ich einfach nicht gut in die Woche und bin schon Sonntags abends gestresst):

Meine Arbeitswoche startet mit einem Tag nur für mein Business. An diesem Tag beschäftige ich mich mit meinen Inhalten und/oder mit meiner Unternehmensstrategie.

Da geht doch noch was

Ich nehme mir nicht immer so viel auf einmal vor.

Ich habe für mich erkannt, dass ich gerne in Themenblöcken arbeite, in denen ich mich ausschließlich mit einem Thema intensiv beschäftige. Meine Tage im Homeoffice plane ich so, dass ich immer mindestens einen Themenblock bearbeiten kann. Damit erreiche ich meine Ziele schneller und habe Erfolgserlebnisse.

Wenn ich am Wochenende arbeite, arbeite ich an einem anderen Tag in der Woche nicht.

Wenn ich am Wochenende für meine Kunden tätig bin, erlaube ich mir, einen Tag in der darauffolgenden Woche etwas Gutes für mich zu tun. Ich entscheide spontan, wonach mit ist und mache dann genau das (nimmt nochmal den Druck weg 😉).

Mut zur Imperfektion!

Anti-Bucket-List
Ich bin mit meinen Aufgaben und Projekten nicht mehr so perfektionistisch!

“Better done than perfect” ist mein Motto für 2021 und nachzulesen in meinem Jahresrückblick für 2020. Das bedeutet, dass ich genau plane, wann das Ergebnis einer Aufgabe oder eines Projekt gut genug ist (oder mir externe Unterstützung hole, wenn ich das nicht weiß). Ich weiß, dass man alles immer verbessern kann. Ich weiß aber auch, dass es zunächst sehr viel besser ist, in die Umsetzung zu kommen als sich in der perfekten Vorbereitung zu verlieren.

Jetzt wird es etwas komplexer

Ich möchte nicht mehr mit Kunden arbeiten, die mir nicht wertschätzend begegnen und die meine Begleitung als zusätzliche zeitliche und inhaltliche Belastung empfinden, die sie eingehen müssen, damit sie weiterkommen.

Anti-Bucket-List
Wie wäre es mit:
Wertschätzung
Respekt
Augenhöhe

Ich arbeite ausschließlich mit Kunden, die dasselbe Verständnis von Wertschätzung haben wie ich. Wir begegnen uns in gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe. Meine Beratung wird als wertvoller Beitrag zur Entwicklung der Kanzlei spezifischen Situation betrachtet und bewertet. Meine Kunden wissen, dass Sie selbst für die Umsetzung der Beratungsangebote verantwortlich sind.

Einer geht noch

Technik und ich sind keine Freunde!

Ich weiß, dass meine Ungeduld mit mir selbst mir oft im Weg steht. Ich bin es gewohnt, schnell gute Ergebnisse zu erzielen, weil ich auf vorhandenem Wissen aufsatteln kann. In technischen Bereichen fehlt mir dieses Vorwissen. Deswegen brauche ich länger, Details und Verbindungen zu verstehen. Ich gebe mir länger Zeit und gestehe mir mehrere Versuche zu, wenn die Umsetzung nicht sofort gelingt.
Für meinen Erfolg ist es zudem besser, wenn ich Experten an meiner Seite habe, die mich in den Bereichen unterstützen, die mir schwerfallen. Ich erlaube mir, mich gut unterstützen zu lassen.


Marion Ketteler
Fachkräftemangel
Recruiting für Steuerberater

Das sind jetzt 8 Anti-Bucket-List Punkte und nicht 100. Wenn ich diese Punkte gut für mich umsetzen kann, bin ich sicher, dass mein berufliches und persönliches Leben noch besser und schöner wird.

Dann werde ich mir sicherlich auch den einen oder anderen Traum verwirklichen, der sowieso in meinem Kopf rumgeistert – einfach, weil Träume für mich eine hohe Anziehungskraft haben.

Wir sehen uns dann also vielleicht im Sommer während meines Urlaubs bei einer Kräuterwanderung, während eines Kochkurses eines Spitzenkochs oder beim Paragliding!


Na, Lust bekommen auf eine eigene Anti-Bucking-List?
Dann her damit! Schicken Sie mir Ihre Anti-Bucket-List für 2021 einfach per Mail an kontakt@kanzleiprofiling.de.
Ich bin schon sehr gespannt, wer alles mitmacht!
Wer weiß, vielleicht begründen wir einen ganz neuen Trend!

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