Was sich 2021 in meinem Business ändert - Kanzleiprofiling

Was sich 2021 in meinem Business ändert

Heute möchte ich Sie ein wenig mit hinter die Kulissen nehmen. Ich möchte erzählen, was ich mir so alles für 2021 vornehme und wie sich mein Business verändern soll. Ein Unternehmen ist ja so ein wenig wie ein Organismus- ständig in Bewegung, ständig in Veränderung.
Ich bin seit 2014 selbstständig – Zeit, dass sich was ändert und das sowohl ich als auch mein Business sich ein wenig gezielter entwickeln als bisher.

Wobei ich in keinster Weise unzufrieden bin. Es ist mir nur ein Bedürfnis, mich weiterzuentwickeln. Und jetzt nehme ich Sie mit:

Mein Blog: mehr Themen, mehr Persönliches

Was sich in 2021 in meinem Business ändert 
Mein Blog mehr Themen mehr Persönliches

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich jeden Monat einen Fachartikel veröffentlicht habe. Ganz selten gesellte sich mal ein persönlicher Artikel wie dieser hinzu. Das war´s. Das war genau so geplant, weil es zu meinen Workload und zu meinem Leben passte.


Eine nach außen deutlich erkennbare Veränderung betrifft genau dieses oder diesen (wer weiß, wie es richtig heißt?) Blog. Ab 2021 wird die Themenvielfalt größer.

Ich werde viel mehr über mein Business berichten, Trends und aktuelle Themen beleuchten und damit meinen Fachartikeln ein Gesicht geben. Mein Gesicht, mein Denken, meine Meinung.
Die Themen Recruiting und Onboarding werden fachlich im Fokus stehen, weil ich in meiner Arbeit vor Ort nahezu immer mit der Problematik des Fachkräftemangels konfrontiert werde.

Ich weiß einfach, dass ich hier wertvolle Hilfestellungen geben kann und das werde ich im kommenden Jahr auch ganz verstärkt tun.

Ob meine kleine Reihe „Methodenkompetenzen to go“ weiter Bestand haben wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Die „Leseresonanz“ war nicht überwältigend – dennoch denke ich, dass das Wissen um eine gute Methode manchmal wirklich hilfreich ist.

Sie möchten mehr von mir lesen?

Mit der Eintragung in meinen Newsletter sorgen Sie dafür, dass Ihnen kein wichtiger Tipp, keine wertvolle Information und keine Arbeitshilfe für Ihr bestes Recruiting entgeht.
So sind Sie der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus und die besten Mitarbeiter auf dem Markt entscheiden sich für Sie und Ihre Kanzlei.

Als Leser meines Newsletters profitieren Sie zudem von exklusiven Angeboten, die Sie sonst nicht erhalten.

Ich werde mir viel mehr erlauben, einfach einmal über ein Thema zu schreiben, das mich interessiert – auch wenn ich damit nicht die Mehrheit meiner Leser erreiche.

Meine Blog Beiträge werden sehr wahrscheinlich kürzer, knackiger und nicht mehr so reich bebildert sein. Einen Beitrag zu schreiben, macht momentan ungefähr 1/3 der investierten Zeit aus. 2/3 wende ich für das Einpflegen, die Gestaltung und das Bewerben auf. Macht Summa summarum 1,5 Arbeitstage. Das werde ich zukünftig anders handhaben müssen, damit ich nicht jedes Wochenende am Schreibtisch verbringe (was ich auf keinen Fall vorhabe).

Mehr Newslettering

Mein kleiner feiner Newsletter erblickt momentan ebenso nur etwa einmal im Monat das Licht der Welt. Meistens begleitend zu meinen Fachartikeln. Das soll und wird sich ändern.
Ich möchte viel mehr Menschen meinen Newsletter zukommen lassen, weil ich ihnen viel mehr Nutzen bieten möchte- und den gilt es dann eben auch zu kommunizieren und mit viel Inhalt zu versehen.
Meine Wunschvorstellung ist, dass sich meine Leser auf jeden Newsletter von mir in ihrem Postfach freuen, weil sie wissen, dass ich ihnen wertvolle Informationen frei Haus liefere.
Inhalt habe ich reichlich, aber in der Vergangenheit hat es einfach an Zeit gefehlt, das alles umsetzen zu können. Deswegen auch das:

Virtuelle Begleitung und Unterstützung

Was sich in 2021 in meinem Business ändert 
Virtuelle Begleitung und Unterstützung

In 2020 habe ich deutlich gespürt, dass mein Tag auch nur 24 Stunden hat und ich (leider) nicht alles so gut beherrsche wie die Beratung meiner Kunden.
Ende November 2020 fiel der Startschuss für eine virtuelle Zusammenarbeit mit einer Expertin, die mich nun vor allen Dingen in technischen Bereichen unterstützt.
Sie beherrscht die Programme, die ich für den Versand meiner Newsletter verwende, viel besser und auch in der Erstellung von speziellen Websiten ist sie der Profi.
So kann ich mich auf den Inhalt konzentrieren- sie übernimmt die Umsetzung.
Was für eine wunderbare Erleichterung.

Kanzleiprofiling goes digital

Nicht nur meine Kunden, sondern auch ich wage den Schritt in die digitale Welt.
Das betrifft mein eigenes Business und meine Angebote für meine Kunden.
Schon lange setze ich virtuelle Programme ein, mit denen ich mein Business plane und steuere – mein Lieblingstool ist dabei Trello. Ein Kanban Board, in dem ich alle Workflows, Ideen und Inhalte abbilden kann.
Das hilft mir zudem auch bei der Zusammenarbeit mit meiner virtuellen Assistentin, weil wir ein gemeinsames Board haben und uns so nicht umständlich E-Mails hin und herschicken müssen.

Mein Name ist Marion Ketteler Recruiting für Steuerberater
Fachkräftemangel


Ab 2021 werde ich zudem ausschließlich in der Cloud arbeiten – natürlich mit den nötigen Sicherheitseinstellungen und DSGVO konform.
Im November 2020 hat mein berufliches Laptop nämlich an einem Sonntag beschlossen, einfach mal nichts mehr zu machen. Gar nichts. Nada. Ich musste ihn komplett neu aufsetzen (lassen) und konnte Gott sei Dank auf meine Sicherungen zurückgreifen, die täglich automatisiert laufen.
Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:


Erstens: Wieviel ich schon virtuell arbeite. Was mich in dieser Situation auch echt gerettet hat. So konnte ich mit einem alten Laptop meines Mannes am Montag schon wieder arbeiten – langsam und nicht mit allen Programmen – aber hey es war nicht der Supergau wie früher!

Zweitens: Das ich das in dieser Form nicht wieder erleben will. Deswegen fiel die Entscheidung, alles in der Cloud zu speichern dann auch schnell und fühlte sich auch auf einmal gut an.

Kanzleiprofiling goes online

Die zweite und viel sichtbarere Veränderung in 2021 wird auf jeden Fall mein zusätzliches Online Angebot sein.

Im April 2020 habe ich ja bereits erste Erfahrungen mit einem Webinar machen dürfen- das war aber eher Corona und der aktuellen Situation geschuldet. Was ich dabei alles lernen „durfte“, habe ich in meinem Jahresrückblick berichtet.
Ich habe viele Erfahrungen gesammelt – um am Ende des Jahres zu entscheiden, dass ich in 2021 mit einem gut geplanten und vor allen Dingen gut begleiteten Angebot meinen Kunden ein zusätzliches Angebot machen möchte.

Der Vorteil der Dezentralität

Ein Angebot, was sich digital sehr gut umsetzen lässt. Und das einen Nachteil zum Vorteil werden lässt: Dezentralität.
Mein Online Format wird sich um das Recruiting von Fachpersonal in der Steuerberatung drehen – ein Thema, das fast kein Kanzlei kalt lässt.

Ich möchte, dass Kanzleien ihr Recruiting selbst in die Hand nehmen – einfach, weil Sie „Ihren Laden“ am besten kennen und wissen, wer zu ihnen passt. Und weil ich überzeugt bin, dass sie das viel besser als jeder teure externe Recruiter können.
Wenn ich jetzt offline einen solchen Kurs in einer Stadt anbieten würde, könnte das zu Konkurrenzdenken führen- und das kann ich in meinem Kurs überhaupt nicht brauchen. Ich möchte, dass die Kursteilnehmer sich mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen einbringen und sich gegenseitig gute Tipps geben.
Ich bin ein großer Fan von „Schwarmwissen“ und das würde verloren gehen, wenn die Teilnehmer denken, sie schnappen sich die besten Mitarbeiter gegenseitig vor der Nase weg. Wobei das nie der Fall sein wird – aber das wissen Sie ja vor meinem Kurs noch nicht 😁.

Meine persönlichen Gründe für einen Online Kurs

Die Entscheidung, einen Online Kurs anzubieten, hat viele Gründe:

  • Ich habe in 2020 bitter lernen dürfen, dass ein reines Offline Business auch schnell mal zusammenbrechen kann.
  • Online Formate werden unser Leben immer mehr begleiten und bereichern, weil nicht nur Geld, sondern auch Zeit gespart wird. Meiner Meinung nach das wichtigste Gut, das wir alle haben.
  • Weil ich mit diesem Angebot mehr Kunden gleichzeitig unterstützen kann. Und damit einen wertvollen Beitrag für die Branche leiste.
  • Ein gemeinsamer Kurs für meine Kunden deutlich günstiger als eine 1:1 Betreuung ist .
  • Durch gemeinsam geplante Einheiten das Commitment und damit die Umsetzungswahrscheinlichkeit signifikant erhöht wird. Gruppendruck und so – Sie wissen schon. Mein Bestreben ist es ja, dass meine Beratung Früchte trägt und die Kanzlei die besten und passendsten Mitarbeiter bekommen.

Fokus, Fokus, Fokus

Die größte innere Veränderung wird wohl meine persönliche Arbeitsweise betreffen.
Meine Arbeitsweise darf ich gut und gerne als strukturiert und zielorientiert betrachten – aber: als Soloselbstständige hat man nur einen „Antreiber“: sich selbst. Und der hat manchmal so seine Launen und Tücken.
Mein Antreiber ist recht streng mit mir und hat mir im letzten Jahr viel zuviel aufgebürdet.
So habe ich für mich und mein Wohlbefinden beschlossen, fokussierter bei allen Tätigkeiten zu sein und mir ja schon deshalb das Motto: „better done than perfect“ auf die Fahne für das Jahr 2021 geschrieben.

Um das zu erreichen, habe ich in mich investiert. Neben der VA habe ich seit Januar Unterstützung durch eine Expertin für Online Kurse und Sichtbarkeit an meiner Seite.
Während der Entwicklung und Vermarktung meiner neuen Online Formate werde ich sicherlich viel arbeiten – denn das erfolgt zusätzlich zu meiner normalen „Offline“ Tätigkeit Beratung vor Ort. Aber durch die externe Hilfe auch hoffentlich sehr strukturiert und effizient.
Meine Arbeitszeit ist limitiert und ich möchte soviel wie möglich erreichen – aber auch eben nur „so viel wie möglich“ und wenn ich feststelle, dass mir etwas nicht möglich ist, werde ich mich nicht mehr nach jeder Deadline richten, sondern dann richtet sich die Deadline eben nach mir.

Auch wenn ich hier von Deadlines spreche – ich operiere nicht am offenen Herzen oder trage Verantwortung für Menschenleben.
Wenn der Kurs dann eben doch erst einen Monat später fertig wird – so what!

Mich bekannter und sichtbarer machen

In meiner Akquise erlebe ich immer wieder, dass sich ein Anrufer über meinen Anruf wirklich freut – weil er nämlich ein großes Problem hat und nicht weiß, wie er es lösen soll.

Wenn ich dann von mir und meiner Tätigkeit berichte, sind viele überrascht und einige sagen auch: „Ich wusste ja gar nicht, dass es so jemanden wie Sie gibt.“

Das gab mir echt zu denken. Klar, dass ich nicht aktiv angefragt werde, wenn man nicht weiß, dass es mich gibt.
Selbst wenn man sich auf meiner Website umgesehen hat, kann es sein, dass man das Lösungsangebot nicht liest oder sieht, weil ich vielleicht andere Worte benutze habe als die, nach denen der Besucher sucht.

Deswegen will ich es dieses Jahr anders machen: Ab 2021 werde ich online sichtbarer und sorge in der Offline Welt noch mehr dafür, dass man mich wahrnehmen kann, wenn man denn will.

Einige Ideen und Projekte dazu liegen schon in meiner (virtuellen 😉) Schublade und anderes darf sich noch entwickeln.
Ich bin schon sehr gespannt, was sich davon realisiert und was Neues hinzukommt.

Wie wäre es mit einem Relaunch meiner Website?

Das wäre toll! Neue Inhalte kommen hinzu, andere gehen. Ganz normaler Umbau der Seite, wie es immer wieder geschieht. Dieses Jahr wird der „generische“ Umbau sicherlich größer ausfallen.
Ich hätte gerne eine völlig neue Website. Reduzierter, fokussierter, mit neuen Features. Mal sehen, ob ich das dieses Jahr noch schaffe. Die Startseite und meine „Profil“ Seite werden auf jeden Fall ein Relaunch bekommen.
Der Rest? Nur, wenn ich es auch gut in meiner Zeit umsetzen kann. Sonst eben ein Projekt für 2022.

2021: go for it!

Also: meine Hausaufgaben habe ich gemacht. Alle Dinge, die ich vorbereiten konnte, sind fertig. Pläne, Listen und Boards warten auf Inhalte. Meine Neugier ist groß. Meine Arbeitslust auch.
2021 beginnt so gerade und ich sorge dafür, dass das ein denkwürdiges Jahr wird und das nicht wegen einer Pandemie, sondern aus richtig guten Gründen für meine Kunden, für mich und mein Business!

Das Ergebnis können Sie spätestens im Jahresrückblick 2021 lesen – wahrscheinlich am 20.Dezember 2021!

Was haben Sie sich für 2021 vorgenommen?




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