Mit dem Fieberthermometer zum Wohlfühlfaktor - Kanzleiprofiling

Mit dem Fieberthermometer zum Wohlfühlfaktor

Methodenkompetenzen
zu gehen

Aus der Reihe "Methodenkompetenzen to go" geht es heute ums Wohlfühlen im Büro.


Keine Sorge, es gibt weder eine Farb- noch Stilberatung. Sie müssen auch keine neuen Möbel oder Pflanzen anschaffen.


Es geht darum, um eine Möglichkeit zu haben, war der Mensch so richtig gut kann und mag.

Wenn wir uns nicht wohl fühlen, irgendwie angeschlagen, nicht in unserer Kraft, greifen viele von uns zum Fieberthermometer. Sie möchten gerne anhand einer realen Zahl wissen, ob ihr persönlicher Eindruck stimmt. Wenn das Thermometer 39,5 Grad anzeigt, ist klar: 



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   Wir haben Fieber!

Die kleine Anzeige auf dem Thermometer ist unser Beweis für unser Gefühl.

Das können Sie sich auch für Ihre Arbeit zunutze machen:
Wenn Sie interessiert, bei welchen Arbeiten Sie oder Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen, in ihrer Kraft sind und richtig gute Ergebnisse bringen, machen Sie den Test.

Führen sie ihre persönliche fieberkurve

Auf einer Skala von 1 (ganz schlecht, hoch fiebrig) bis 10 (ganz hervorragend, sehr fit) notieren Sie einen ganzen beliebigen Arbeitstag lang oder besser noch über eine ganze Woche hinweg Ihre Tätigkeiten und versehen Sie mit einer Zahl zwischen 1 und 10.

Das könnte dann in etwa so aussehen:

  • E-Mails Check: alle wichtigen beantworten, andere Aufgaben planen = 5 
  • Entscheidung und Bestellung neuer Monitore = 4
  • Durchsicht Jahresabschluss = 3
  • Jour fixe mit dem Team = 8
  • Gespräch mit einem Bewerber = 7
  • Erstellung einer komplexen Steuererklärung = 9
  • Besprechung mit einem Mitarbeiter zwecks Übergabe eines Mandats = 7
  • Kontrolle Schriftverkehr der Mitarbeiter und Unterzeichnung = 3
  • usw.

Systematische Zusammenhänge sichtbar machen!

Natürlich wissen wir alle, was uns Spaß macht und welche Aufgabe eher eine Pflicht- als eine Kürübung ist.

Wenn wir allerdings diese Notizen gemacht haben, können wir Parallelen erkennen, Zusammenhänge sichtbar machen und eventuell sogar Konfliktpotential feststellen.

Und: und das ist das Beste an dieser Methode:


Wir können Einfluss nehmen und Dinge ändern!


Bleiben wir in diesem Beispiel:

Offenbar ist dieser Mensch einer, der sich gerne in komplexe Sachverhalte eindenkt und operativ tätig ist. Zudem scheint es ein kommunikativer Mensch zu sein, der Austausch schätzt.
Kontrollierende Tätigkeiten sind ihm allerdings zuwider und administrative Aufgaben übernimmt er nur widerwillig.

Eine Ableitung aus diesem Ergebnis könnte also sein, dass man ihn von möglichst vielen kontrollierenden Tätigkeiten entlastet und er entweder mehr operativ arbeiten kann oder sein kommunikatives Talent nutzt, um diesen Bereich weiter auszubauen.

Wenn Sie sich den zweiten Punkt anschauen, könnte eine weitere Überlegung sein, ob er der Richtige ist, der solche Entscheidungsprozesse übernehmen muss.
Vielleicht könnte jemand anderer diese Aufgabe übernehmen oder man geht ganz anders mit diesem Thema um:

Vielleicht arbeitet man mit festen Budgets für die Anschaffung bestimmter Positionen, die dann z.B. vom Backoffice übernommen werden können.

Sie sehen: Die „Fieberkurve“ beleuchtet Arbeit noch einmal anders und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Prozesse und Zuständigkeiten zu optimieren.


Auch, wenn Sie nicht alles zur Gänze anpassen können:
Selbst kleine Veränderungen sorgen dafür, dass sich jeder wohler fühlt.



Gemeinsam zum Wohle aller!

Wenn Sie diese Übung einmal mit allen Beschäftigten machen und sich die Ergebnisse dann gemeinsam in einer Teamrunde anschauen, werden Sie überrascht sein, wie unterschiedlich ähnliche oder gleiche Tätigkeiten bewertet werden.

Dann macht diese Methode richtig viel Sinn und Spaß obendrein:
Unter der Frage:
„Wie können wir unsere Arbeit so verteilen, dass Jeder möglichst viele Aufgaben bekommt, die in seinem Wohlfühlbereich liegen?“
können Sie gemeinsame Überlegungen anstellen.

Wer weiß, vielleicht sind das nur hier und da Stellschrauben, die Sie verändern müssen, um für mehr Wohlbefinden zu sorgen.
Und wenn alle etwas gar nicht leiden können, können Sie sich immer noch fragen, ob Sie das wirklich brauchen und selber machen müssen. Vielleicht ist das dann auch etwas, dass Sie auslagern oder extern einkaufen können.


Denn da arbeiten hoffentlich Menschen, die diese Tätigkeit liebend gern tun und sich so richtig dabei wohlfühlen!

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